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BRIGITTE MAURER, Heilpraktikerin - Klassische Homöopathie für Mensch und Tier.
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Was ist Homöopathie?

Die homöopathische Heilweise geht davon aus, dass sich der Mensch aus mehreren feinstofflichen Energiekörpern (Geist, Seele) und dem festen materiellen Körper zusammensetzt.
Sie geht weiterhin davon aus, dass Krankheit in diesen feinstofflichen Seinsebenen, im Geist-Seelischen des Menschen entsteht und der Körper nur Ventilfunktion für diese höheren Ebenen einnimmt. Demnach kann Heilung auch nur von den höheren, feinstofflichen Seinsebenen des Menschen ausgehen.

Die homöopathische Heilweise geht auf den deutschen Arzt, Forscher, Chemiker und Sprachgenie Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück, der 1790 eine reformierende Medizinentdeckung machte. Er stieß auf eine Arzneiheilkunde der Erfahrung, der reinen Empirie, als eine Medizin, die ihre Arzneien am gesunden Menschen prüft, um sie dann in dynamisierter feinstofflicher Form dem Kranken zur Heilung einzugeben, anstatt sich der vielen biologischen Komplexmittel (Vielgemische) oder der chemischen Mittel zu bedienen. Anfangs von Apothekern und Ärzten abgelehnt, hat sich diese Therapieform heute einen festen Platz in der Medizin und in der Bevölkerung erobert.

Drei Säulen der Homöopathie
Die Homöpathie gehört nicht zur Naturheilkunde, sie ist eine eigenständige Heilkunst, die exemplarisch steht für wahre Heilung (Selbstheilung), da sie auf kosmischen Urgesetzen basiert, die seit Beginn der Menschheit existieren. Wir finden diese in den drei Säulen der homöopathischen Philosophie wieder:

1. Im Ähnlichkeitgesetz (ÄG): „similia similibus curentur“ = „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“

2. In der homöopath. Arzneimittelprüfung (HAMP) = Arzneiprüfung am gesunden Menschen

3. In der homöopath. Arzneimittelherstellung (HAMH) = Potenzierung

Das Ähnlichkeitsgesetz ist ein Analogiegesetz, nach dem eine ursächliche Heilung von Geist, Seele und Körper des Menschen durch das ähnlichste Arzneimittel mittels Aktivierung und Stärkung der körpereigenen Lebenskräfte = Naturheilkräfte = „Innerer Arzt” möglich ist.
Wirkliche Heilung ist Selbstheilung. Die Arzneimittelprüfung wird am gesunden Menschen vorgenommen und garantiert authentische Symptome und Prüfungsbilder (Arzneimittelbilder),
die der Homöopath benötigt, um das Einzelmittel für den Kranken auszuwählen. Nur dieses individuell selektierte, ähnlichste Einzelmittel regt die Eigenheilkräfte des Kranken zur Heilung an.

Bei der Arzneimittelherstellung (Potenzierung) wird jeweils nur eine Arznei aus den drei Naturreichen (Mineral-, Pflanzen- und Tierreich) verwendet, indem es stufenweise, rhythmisch mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch verdünnt und verschüttelt wird, und zwar solange bis von der Ausgangssubstanz kein materieller Teil mehr vorhanden ist, sondern ausschließlich die Arzneiinformation (Geist) der Pflanze. Bei dieser Potenzierung kommt es zur Entmaterialisierung und zur Informationsübertragung auf die Trägersubstanz.

Ist die Homöopathie eine Glaubenssache?
Die reine Homöopathie ist eine Ganzheitstherapie, die den ganzen Menschen in seiner Dreieinheit Geist, Seele, Körper berücksichtigt. Ganzheitlich bedeutet, dass nicht nur ein Symptom, Syndrom oder Organ, sondern die ganze Persönlichkeit, individuell, d.h. nicht schematisch nach der Diagnose mit chemischen oder biologischen Komplexmitteln geheilt wird. Die Hahnemannsche Homöopathie wendet sich an die geistartige Lebenskraft, mit nur einem individuell selektierten Einzelmittel, das zur Selbstheilung anregt. Die wahre Heilung ist immer eine Selbstheilung der individuellen Persönlichkeit und wird durch das ÄG garantiert.
Homöopathie ist keine Glaubenssache, sondern Wissen und Erfahrung, sie ist keine Religion, keine okkulte Hexerei und ganz gewiß kein Vodoo-Zauber, sondern eine empirische Naturwissenschaft, die mitsinnig, mit den natürlichen Heilkräften und Sinnen im Lebewesen (Mensch und Tier) arbeitet. Das bedeutet, sie kann nur das bewirken, was der „Innere Arzt” (Selbstheilkraft) zustande bringt. Ist er dazu nur bedingt in der Lage, ist die Krankheit entsprechend auch nur bedingt heilbar.

Nicht das homöopathische Medikament heilt, sondern die Selbstheilkräfte im Menschen. Das Medikament ist ein Impuls, ein Vermittler, ein Katalysator, ein Kraftgeber für die inneren, unsichtbaren Naturheilkräfte im Lebewesen. Dosierung: Ein homöopathisches Medikament wird nach geistig-feinstofflichen Regeln verordnet und nicht nach materiellen Gesetzen, deswegen passiert auch kein großes Unglück, wenn ein Kind ein ganzes Fläschchen einer Arznei als Globuli schluckt. Das gilt dann nur als eine Arzneigabe mit vielen Tropfen oder vielen Globulis.

Tritt dabei keine Resonanz, kein Erkennen, keine Heilung im Körper ein, wurde das Mittel nicht nach dem ÄG selektiert, es war nur ein bisschen ähnlich. Das schadet nicht, außer wenn dieses Mittel täglich, über längere Zeit wiederholt, also materiell eingenommen wird.

Für den Homöopathen ist Heilung möglich durch Anhebung und Harmonisierung der Lebens- und Naturheilkräfte in Mensch und Tier. Krankheit ist für den Homöopathen eine Harmonie- und Ordnungsstörung der Dynamis auf allen Seinsebenen des Menschen. Und Gesundheit, soweit diese erreichbar ist, die Rückkehr zur Harmonie und zur Ordnung auf allen Seinsebenen des Menschen. Harmonie im Kleinen, im Mikrokosmos Mensch/Tier, bedeutet Harmonie im Großen, im Makrokosmos, dem Universum.

Der Mikrokosmos stellt dann wieder eine harmonisch schwingende Einheit mit dem Makrokosmos dar. Dieses Einssein, diese Einheit, dieses Entfalten der ganz individuellen Geistes-und Seelenkräfte führen den Menschen auf dem Weg zu seinem Werdeziel:

„Vor jedem steht ein Bild,
Des das er werden soll.
Solang er das nicht ist,
Wird nicht sein Friede voll.”

H. Fritsche

Ein Beispiel aus der Praxis:
Wir alle kennen die Auswirkungen von drei Tassen starken Bohnenkaffees (materiell). Nehmen wir an, vor uns säße ein Kranker, der sich über ständige Nervosität und Ruhelosigkeit beklagt, der heftige Herzklopfen, Achselschweiß und Einschlafstörungen hat und nie Coca Cola oder Kaffee trinkt.
Der Homöopath würde in diesem Krankheitsbild sofort das Arzneimittelbild der homöopathischen Arznei Coffea (ungeröstete Kaffeebohnen) erkennen, das er wegen dieser Ähnlichkeit dem Kranken verordnet, nun aber feinstofflich, damit er nicht noch mehr vergiftet wird. Er ist sich sicher, dass Coffea in der Hochpotenz heilt, denn das ÄG gibt ihm dazu die Sicherheit. Die ähnlichste Arznei erzählt dem „Inneren Arzt“ seine eigene Krankheitsgeschichte, die er resonanzmäßig erkennt und durch das Erkennen selber heilt.

Das ÄG ist ein Analogiegesetz, ein Naturgesetz und das hat Allgemeingültigkeit, d.h. es gehört zu den universalen, ewigen Wahrheiten, jenseits der materiellen Polarität. Ob wir nun an dieses Naturgesetz glauben oder nicht spielt für seine Existenz keine Rolle. Denn Naturgesetze sind ewig, unveränderlich und unterliegen keiner weltlichen Moderichtung.

Was ist homöopathisch heilbar?
Jede Krankheit, die der Mensch selber heilen kann und will. Mit Ausnahme von bedrohlichen Akutfällen oder Krankheiten, die chirurgische Intervention benötigen.
 

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